Wer? Wo? Was? Einführung in die situations- und alltagsorientierte Aphasietherapie
Seminarinhalte
Die Anforderungen des ICF räumen der Alltagsorientierung des therapeutischen Handelns auch in der Aphasietherapie einen zentralen Stellenwert ein, so soll sich der aphasische Patient in Alltagssituationen verständigen können (wenn auch oft auf elementarem Niveau) oder imstande sein, Alltagstexte zu lesen und zu verstehen. Das Üben mit Aphasikern sollte deshalb stets anwendungsorientiert sein und einen Alltagsbezug aufweisen. Darüber hinaus sollte es in einem strukturierten sprachdidaktischen Rahmen stattfinden, in dem in verschiedenen Modalitäten und auf verschiedenen sprachlichen Ebenen an den spezifischen aphasischen Symptomen gearbeitet wird.
Diesen Anforderungen kommt der situative Ansatz der Aphasietherapie entgegen, dessen Konzept in der Seminarveranstaltung unter kognitionspsychologischen, kommunikativen wie auch sprachdidaktischen Aspekten vorgestellt wird. Im praktisch orientierten Teil der Veranstaltung werden Aufbau und Schwerpunkte einer Therapieeinheit bei verschiedenen aphasischen Störungsbildern und Schweregraden thematisiert.
Das Übungsgeschehen geht von einem Situationsbild aus, das den Bezugspunkt für eine ganze Übungssequenz darstellt. Nach Einführung der Situation üben TherapeutIn und PatientIn – je nach Störungsschwerpunkt – Satzmuster, Wortschatzstrukturen o. a., wobei sich jede Übung auf das betreffende Situationsbild bezieht. Anschließend bereiten gesteuerte Dialoge oder Gebrauchstexte die PatientInnen auf authentische Kommunikation vor.
Darüber hinaus erarbeiten die SeminarteilnehmerInnen in Gruppenarbeit eigene Übungssequenzen und stellen diese vor.
| Wer? Wo? Was? Einführung in die situations- und alltagsorientierte Aphasietherapie | |
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| Seminarnummer | S-0263-IW |
| Termine | 26. - 27.10.2012 Fr. 14:30h - 19:15h Sa. 09:00h - 16:15h |
| Fortbildungspunkte | 14 |
| Dozent |
Dr. Ingrid Weng (Klinische Linguisitin (BKL)) |
| Kosten | 210,00 EUR |
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