Late talker

Kinder, die im Alter von 24 Monaten über einen unterdurchschnittlichen produktiven Wortschatzumfang verfügen sind besonders gefährdet, eine Sprachentwicklungsstörung auszubilden. Diese Kinder werden als "Late Talker" bezeichnet, wenn der medizinische Befund ansonsten unauffällig ist.

Wie wird bei so jungen Kindern der Sprachentwicklungsstand erhoben? Hier werden diagnostische Möglichkeiten aufgezeigt (zB. Elternfragebögen, Tests, Analyse nach Zollinger).

Ist eine Prognose, ob ein Kind den Rückstand von sich aus aufholt, möglich?

Anhand welcher Kriterien wird eine Entscheidung für eine Frühintervention bzw. für „watchful waiting“ getroffen?

Was sind die Therapieinhalte bei der Behandlung von Late Talkern? Das vorgestellte Therapiekonzept beinhaltet neben Methoden der rezeptiv orientierten sprachtherapeutischen Arbeit (zB Modellieren) auch Elemente des Kon-Lab-Sprachförderprogramms (Penner 2006) sowie eine Anleitung zum Einsatz von sogenannten Babysigns.

Late talker
SeminarnummerS-0272-AK
Termine 31.08. - 01.09.2012
Fr. 14:30h - 19:15h
Sa. 09:00h - 16:15h
Fortbildungspunkte 14
Dozentin Anke Klemenz (Diplom Sprachwissenschaftlerin)
Kosten185,00 EUR
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