Die fiberendoskopischen Diagnostik nach FEES®-Standard
Seminarinhalte
Die transnasale Fiberendoskopie ist ein dynamisches apparatives Untersuchungsverfahren, das es ermöglicht, dysphagische Symptome differenziert zu beobachten. Es bildet inzwischen ein unverzichtbares Element im klinischen Dysphagiemanagement sowie die Grundlage für erste therapeutische bzw. protektive Maßnahmen. Nach standardisiertem Vorgehen sieht es genau definierte Bolus- und Mengengaben vor. Wie die klinische Praxis zeigt, ist ein derartiges vorgehen notwendig, um genaue Aussagen zur Schluckfunktion zu treffen.
Alle dysphagischen Symptome werden durch den Einsatz von Videos verdeutlicht. Sie lernen eine komplexe Untersuchung zu planen, vorzubereiten und anhand eins Befundbogens auszuwerten sowie die einzelnen Symptome in verschiedenen Skalen einzuordnen. Des Weiteren erhalten Sie ein ausführliches Handout.
Fallbeispiele aus dem klinischen Alltag einzelner Teilnehmer sind gerne willkommen.
Inhalte:
- Die fiberendoskopische Diagnostik als Teil des klinischen Dysphagiemanagements
- Von der Indikationsstellung zu ersten Schluckversuchen
- Untersuchungsaufbau und Durchführung
- Dysphagische Symptome fiberendoskopisch gesehen (Leaking, Pooling, Penetration, Aspiration)
- Fiberendoskopisches Management (kompensatorisch/adaptive Verfahren, Schlucktechniken)
- Auswertungs- und Skalierungsmethoden
- Penetrations- Aspirationsskala (PAS)
- Rating of Secretion (ROS)
- Schweregradeinteilung nach Daniels
- Befunderstellung
Zielgruppe
Logopäden, Sprachheilpädagogen, Ärzte etc.
| Die fiberendoskopischen Diagnostik nach FEES®-Standard | |
|---|---|
| Seminarnummer | S-01277-JK |
| Termine | 01.12.2012, 09:00h - 16:15h |
| Fortbildungspunkte | 8 |
| Dozent |
Jochen Keller (Diplom Sprachheilpädagoge) |
| Kosten | 125,00 EUR |
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