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Vanessa Wöhler - Logopädin und Fachtherapeutin Neurologie DA


Examen 2009

Berufsweg: Therapeutin mit fachspezifischer Zusatzqualifikation

DA: Vanessa, du hast die Ausbildung an der DA von 2006 bis 2009 absolviert. Wie hast du die Ausbildung erlebt und wie bewertest du sie im nachhinein?

Vanessa: Die Ausbildung war sehr angenehm und interessant. Ich habe viel Fachspezifisches, aber auch viel über mich selbst gelernt.

Wichtige Grundbausteine konnte ich für die praktische Arbeit mitnehmen. Trotzdem halte ich auch nach der Ausbildung einige fachspezifische Fortbildungsseminare zusätzlich für erforderlich, um sicherer zu werden und weitere Kenntnisse zu erlangen.

DA: Mittlerweile bist du schon eine erfahrene Logopädin. Wie sehen deine derzeitigen Tätigkeiten und eine typische Arbeitswoche von dir aus?

Vanessa: Ich therapiere alle unterschiedlichen Störungsbilder in der Praxis. Mir steht ein eigener Therapieraum zur Verfügung, den ich viel so einrichten konnte, wie es mir gefällt und praktisch für die Therapien ist.
In meiner Arbeitswoche bin ich von montags bis freitags am Vormittag überwiegend in Schulen und/oder Kindergärten unterwegs oder ich mache Hausbesuche bei Patienten, die nicht in die Praxis kommen können.

Nachmittags behandele ich hauptsächlich Kinder mit sehr verschiedenen logopädischen Auffälligkeiten und führe LRS-Trainings durch. 

DA: Du hast dich nach der Logopädieausbildung für eine Spezialisierung zur Fachtherapeutin Neurologie entschieden. Was waren die Gründe dafür?

Vanessa: Mich hat mein Interesse an neurologischen Störungsbildern dazu geführt und die Vertiefung in das Thema gereizt. 

DA: Die Weiterbildung ist ja sehr umfangreich und ging insgesamt über 1,5 Jahre. Du hast also noch einmal viel Zeit und Energie aufgebracht. Hat sich dieser Aufwand für dich gelohnt?

Vanessa:  Ja, auf jeden Fall.Definitiv habe ich mehr Sicherheit - z.B. beim schwierigen Thema Dysphagie - erlangt. Außerdem hat die Weiterbildung viel Spaß gemacht und ich habe die Rolle der "Schülerin" mal wieder sehr genossen.

Die neuen und auffrischenden Erkenntnisse waren zudem sehr bereichernd und nützlich für die praktische Arbeit.

DA: Du hättest auch die Möglichkeit gehabt, nach oder während der Ausbildung die Logopädie zu studieren. Warum hast du dich dagegen entschieden?

Vanessa: Ich wollte vor allem praktische Erfahrungen sammeln.
Ein Studium hätte zudem weiteres Geld gekostet und ich hatte mich entschieden, lieber Geld verdienen zu wollen.
Und dafür ist ein Bachelorabschluss nicht notwendig.


Alina Wulf - Bachelor of Arts und Logopädin

Examen 2009

Berufsweg: Bachelorstudium und anschließende Logopädieausbildung

DA: Alina, du hast erst ein Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen und danach die Logopädieausbildung. Warum hast du dich für ein Studium entschieden und was hat dich anschließend zu dem Entschluss geführt, die Logopädieausbildung zu machen?

Alina: Ich habe mich schon während der Schulzeit sehr für den Beruf der Logopädin interessiert, jedoch hat sich dieser Berufswunsch erst einige Zeit nach dem Abitur gefestigt.
In der Zwischenzeit hatte ich mich für ein Studium entschieden, aber dabei schnell gemerkt, dass das Berufsfeld, das ich mit dem Studium anstrebe, mich nicht zufrieden stellen würde.

Daher habe ich mich nach dem Studium dann meinem Traumjob gewidmet und die Ausbildung zur Logopädin absolviert.

DA: Du arbeitet jetzt in unserer Fachpraxis für Logopädie in Düsseldorf Eller, also einer Zweigstelle der Düsseldorfer Akademie. Wie sehen dort deine Aufgaben und dein Arbeitsalltag aus?

Alina: Ich arbeite in der Fachpraxis im Düsseldorfer Stadtteil Eller mit zwei weiteren Logopädinnen und einer Ergotherapeutin zusammen.

Wir behandeln Patienten aller Altersstufen, also vom Kleinkind bis zum Rentner. Die meisten Patienten kommen zu uns in die Praxis. Bei einigen Patienten führen wir die Therapien aber auch zu Hause oder in Kindergarten oder Schule durch.

Mein Arbeitsalltag besteht zum Großteil darin, Menschen mit Sprach-, Sprech- oder Stimmproblemen in ihrer Kommunikation zu unterstützen bzw. ihnen zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden.

DA: Hast du schon einmal darüber nachgedacht, noch ein Studium der Logopädie zu absolvieren? Was spricht für Dich dafür oder dagegen?

Alina: Ein Logopädiestudium ist aktuell für mich nicht relevant.Ich sehe für mich persönlich derzeit keine Vorteile darin.

Mein Aufgabengebiet würde sich durch ein Studium wahrscheinlich nicht verändern und die logopädische Arbeit, wie ich sie aktuell durchführe, macht mir große Freude.


Ines Petruschke - Ausbildung 2009-2012

Examen 2012

Berufsweg: Therapeutin + Studium zum Bachelor

DA: Ines, du hast die Fachausbildung gerade erst im Oktober 2012 abgeschlossen. Wie sicher und gut fühlst du dich für den praktischen Alltag mit Patienten gerüstet?

Ines: Sowohl theoretisch als auch praktisch fühle ich mich sehr gut vorbereitet und kann die Behandlung "meiner" Patienten gut gewährleisten.
... Und falls ich mal unsicher sein sollte, habe ich zum Glück tolle Kolleginnen, die ich fragen kann. 

DA: Du hast bereits während der Ausbildung begonnen an der Hochschule Osnabrück zu studieren.

Wie hast du die zusätzlichen Anforderungen neben der Ausbildung bewältigt?

Ines: Ich wußte, worauf ich mich einlasse und zum Glück musste ich nie gleichzeitig an zwei Orten sein, da die DA und die Hochschule gut miteinander organisiert sind.

Inhaltlich habe ich vieles aus der Ausbildung im Studium wiedergefunden und konnte immer wieder feststellen, dass wir bereits in der Ausbildung Inhalte erlernt hatten, die dann im Studium noch einmal thematisiert wurden.

Ich war also bereits besser vorbereitet, als die Hochschule von den Studierenden erwartet hatte.

Dadurch fiel es mir leichter, als ich gedacht hatte.

DA: Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung hast du dich für ein berufsbegleitendes Studium an der EUFH in Brühl entschieden.

Wie war der Einstieg ins Studium für dich und was machst du derzeit neben dem Studium?

Ines: Durch die Ausbildung bin ich gut gewappnet ins vierte Semester eingestuft worden.
Auch hier habe ich wiederum Einiges an Studieninhalt wiedergefunden, das wir bereits in der Ausbildung erlernt hatten.
Der Einstieg ist mir also nicht schwer gefallen.

Neben dem Studium arbeite ich in der Fachpraxis für Logopädie und Ergotherapie der Düsseldorfer Akademie in Düsseldorf-Eller. Hier kann ich in Teilzeit meine Kenntnisse und Fertigkeiten direkt am Patienten anwenden.
Außerdem kann ich auch das im Studium neu erlernte sofort umsetzen. Das gibt mir Sicherheit in der praktischen Arbeit und ist für mich sehr wertvoll - und auch für das praxisorientierte Studium.

Ich kann also Beruf und Studium gut miteinander verbinden.

DA: Wie kommst du mit der Doppelbelastung Studium und Berufstätigkeit zurecht? 

Ines: Natürlich ist das Studium Zeit- und Energieaufwand. Allerdings variiert dieser Aufwand auch immer nach Studienphase.

Wenn ich gerade eine Hausarbeit schreiben muss oder Prüfungen anstehen, muss ich mich schon disziplinieren und abends nach Feierabend auch noch mal ran.

In ruhigeren Zeiten sollte sich jeder im klaren sein, dass ein Tag in der Woche mindestens für die Studienbelange eingeplant sein muss
.

DA: Welche Erfahrungen machst du im Vergleich zu Kommilitonen, die von anderen Fachschulen an die EUFH kommen?

Ines: Mir wurde schon von Dozenten der EUFH rückgemeldet, dass wir in der Ausbildung an der DA wirklich auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand unterrichtet und gelehrt werden.
So war z.B. die ICF bereits in der Ausbildung ein Standard.

DA: Du machst das Studium neben deiner Tätigkeit als Logopädin. Du bringst noch einmal viel Zeit, Energie und auch Geld für deinen weiteren Berufsweg auf.

Was ist denn dein beruflicher Traum?
Wo soll dich diese harte Arbeit hinbringen?

Ines: So ganz genau kann ich das noch gar nicht sagen. Meine Grundmotivation für das Studium ist, dass mir alles offen steht.

Im Moment ist mein vorrangiges Ziel allerdings, Patienten zu therapieren und zu fördern. Also quasi das Kerngeschäft einer Logopädin. Das macht mir sehr viel Spaß, darin bin ich gut ausgebildet worden, das will ich weiter vertiefen und noch mehr Sicherheit erlangen.

Andererseits lerne ich durch das Studium auch zukünftig noch Bereiche kennen, die vielleicht neues Interesse in mir wecken.

So steht in Kürze ein Forschungspraktikum an - vielleicht entdecke ich während dessen mein Herz für die Forschung.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung habe ich bereits meinen ersten Traum erfüllt - mal sehen, was noch kommt!


Infoabend

Wir informieren dich über die Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin und das duale Studium in unserem Haus. Start der Infoabende ist jeweils um 17:30 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten. Wir freuen uns über

deine Anmeldung.

Hast du noch Fragen?

 

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Uwe Schürmann
Bereichsleitung Ausbildung

Infoabend

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